SWR3 Kurzmeldungen

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25. Mai 2018

Zeitung: Russland gibt systematisches Doping zu

Die russische Führung soll zum ersten Mal systematisches Doping im Spitzensport zugegeben haben. Die französische Sportzeitung L’Équipe zitiert aus einem Brief an die Welt-Anti-Doping-Agentur. Der Brief soll von Sportminister Pawel Kolobkow und vom Präsidenten des Nationalen Olympischen Komitees, Alexander Schukow, unterzeichnet sein. Darin sei von einer ernsthaften Krise im russischen Sport und von inakzeptablen Manipulationen die Rede. Außerdem wird der Sportminister mit den Worten zitiert, dass Russland die Praktiken bedauere. Russland habe daraus seine Lehren gezogen. Das Eingeständnis ist eine zentrale Bedingung, dass Russland wieder uneingeschränkt am Weltsport teilnehmen kann. Eine unabhängige Bestätigung, ob das Schreiben echt ist, gibt es noch nicht.

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25. Mai 2018

Macron und Putin für internationale Zusammenarbeit

Der russische Präsident Wladimir Putin hat vor den Folgen von Alleingängen in der internationalen Politik gewarnt. Politiker müssten sich an Verträge halten. Derzeit so Putin sei das Gegenteil der Fall, Regelverletzungen seien die Norm. Mit Blick auf den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran betonte er, einseitige Handlungen führten in eine Sackgasse und seien immer kontraproduktiv. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron appellierte auf der gleichen Veranstaltung an Russland, gemeinsam den UNO-Sicherheitsrat zu stärken und im Verbund mit Europa verloren gegangenes Vertrauen zwischen den Staaten zurückzugewinnen.

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25. Mai 2018

EU-Finanzminister: Banken vor Finanzkrisen schützen

Die EU-Finanzminister haben sich auf einen Kompromiss geeinigt, der Banken vor Finanzkrisen schützen soll. Die Einigung sieht unter anderem vor, dass Banken künftig mehr Eigenkapital vorhalten. Je größer und systemrelevanter eine Bank ist, desto größer muss demnach der finanzielle Puffer sein. Banken dürfen außerdem nicht übermäßig Kredite vergeben, ohne über ausreichend Eigenkapital zu verfügen. Damit sollen Bankenrettungen auf Kosten der Steuerzahler überflüssig werden. Außerdem soll es für ausländische Großbanken künftig nicht mehr reichen, eine Tochtergesellschaft in der EU zu betreiben. Sie müssen künftig eine sogenannte EU-Mutterbank gründen. Das EU-Parlament muss noch zustimmen.

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25. Mai 2018

BAMF Bingen wusste früher von Unregelmäßigkeiten

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat auf SWR-Anfrage eingeräumt, dass es schon im vergangenen Jahr Hinweise zu Unregelmäßigkeiten in der Außenstelle Bingen erhalten hat. Bislang hatte das Bundesamt behauptet, es sei im Februar dieses Jahres erstmals gebeten worden, Asylentscheidungen in Bingen zu überprüfen. Recherchen der Mediengruppe Madsack zufolge sind einem Mitarbeiter der Bingener Außenstelle 27 wohl „eindeutig falsche“, zwei „merkwürdige“ und sieben weitere Bescheide aufgefallen. In allen Fällen seien Flüchtlinge entgegen einer Abschiebungsempfehlung anerkannt worden.

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25. Mai 2018

Misstrauensantrag gegen Rajoy

Die Sozialisten in Spanien haben einen Misstrauensantrag gegen Ministerpräsident Mariano Rajoy gestellt. Unterstützt wird der Antrag von den liberalen Ciutadanos. Sie fordern Neuwahlen. Sollte Rajoy die nicht ausrufen, wolle man einen eigenen Misstrauensantrag einbringen, heißt es. Hintergrund sind die Urteile im Korruptionsskandal in der Regierungspartei PP gestern. Dabei sind 29 Unternehmer und ehemalige Politiker der PP verurteilt worden.

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25. Mai 2018

Trauergottesdienst für toten Herzog

In Altshausen im Kreis Ravensburg haben zahlreiche Trauergäste Abschied von Friedrich Herzog von Württemberg genommen. Unter ihnen waren das belgische Königspaar sowie die baden-württembergischen Politiker Muhterem Aras und Thomas Strobl. Die feierliche Messe in der Schlosskirche wurde auf einer Großbildleinwand auf dem Marktplatz übertragen. Der Herzog war am 9. Mai bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

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25. Mai 2018

Spiegel: Daimler soll 600.000 Autos zurückrufen

Das Kraftfahrt-Bundesamt könnte Daimler einem Medienbericht zufolge dazu verpflichten, mehr als eine halbe Million Diesel-Autos zurückzurufen. Der Spiegel schreibt, das Amt gehe dem Verdacht nach, dass in den Autos illegale Abschalteinrichtungen eingebaut seien, die die Wirkung der Abgasreinigung manipulierten. Einige Autos aus den Baureihen C und G würden schon überprüft, so das Magazin. Daimler teilte mit, es liege noch keine Rückruf-Aufforderung vom KBA vor.

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